Eine durchgeschlafene Nacht liegt hinter uns. Das tat gut. Nun hoffen wir, dass es mit dem Duschwasser funktoniert. Das tat es auch tatsächlich, wenn auch mit etwas Verzögerung. Aber verständlich. Wenn alle Gäste um 6.00 Uhr duschen möchten, muss es unweigerlich igergendwo zu Verspätungen kommen. Es ist vollkommen okay, dieser Topf Wasser, und wenn man an unsere Umwelt denkt sogar vorbildlich. Dennoch bevorzuge ich eine richtige Dusche. Einfach Wasser an und man hat kein Stress und Angst, dass der Schaum aus dem langen Haar nicht rauskommt. Aber wieder mal eine Erfahrung.
So gehen wir munter um 6.15 Uhr zum Frühstück. Alles ist bereits ready und wir können gleich zum Buffet. Die Sonne geht langsam auf, dennoch ist es um diese Zeit noch ziemlich frisch. Ein Kaffee muss her. Ich hatte Pech. Das heisse Wasser war alle. Mir wurde ein frischer Kaffee versprochen und tatsächlich, wie bestellt bekomme ich mein Heissgetränk und das meine ich Wort wörtlich. Ein sehr heisser Kaffee. Aber so liebe ich es ja.
Gestärk starten wir püntklich um 7.00 unser erster Safaritag. Ndutu. In dieser Region waren wir noch nie. Wir sind gespannt. Immerhin ist es die einzige Region in der man Offroad fahren darf. Ob wir es brauchen, das sehen wir wohl in den nächsten Stunden oder Tagen. Wir lassen es ruhig angehen und bleiben brav auf der Strasse. Warum auch nicht, die Giraffen sehen wir auch von hier. Was braucht es noch mehr?
Und so fahren wir heute einige Kilometer... sehen Gnus mit ihren Babys, Zebras und natürlich eine Menge Impalas. So das richtige Highlight fehlt uns schon noch. Und dann kommen die Wildkatzen. 29 Löwen finden wir total und 4 Geparden. Nicht schlecht für den ersten Tag. Wir sind zufrieden. Leider kamen dann immer mehr Wolken auf und so erreichen wir unser Camp bei Regenfall - der sehr schnell auch wieder endet. Doch das Apero am Lagerfeuer fällt. Was auch nicht schlimm ist, wäre fast ein stress gewesen, da wir heute doch ziemlich spät zurück kamen und es um 19.00 Uhr bereits Nachtessen gab.
Martin konnte es dann doch nicht lassen und ist nach dem Essen zu den Maasai's. Er wollte ein Buschfeuer. Ninapenda moto. Es ist alt schon so, wenn man in der Landessprache spricht - egal wo - kommt man eher ans Ziel und so setzten die beine Männer alles in Bewegung um ein Feuer zu bekommen mit dem feuchten Holz. Die Stühle werden uns gebracht und wir können unser privates Lagerfeuer geniessen. Ein schönes Ende für den ersten Safaritag.
Ja und das Internet... ich habe es gar nicht erst probiert. Es funktionierte nur Bruchteile von Sekunden. Heute sind wir in der neuen Lodge und hej da läuft es ja wieder wie am Schnürrchen. Macht ja richtig Freude. Nun alt doppelte Arbeit :)
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