Heute schlafen wir aus. Wir gehen erst um 7.30 Uhr los. Wunderbar. Die Lodge wird in der Nacht gerne von Antilopen und Nilpferden besucht und gerade das Letzte konnten wir sehr gut in der Nacht hören. Sie sind nicht gerade Leichtfüssig und das genüssliche Kauen teilen sie auch gerne mit der Umwelt. Aber gerade diese Geräuschkulisse geniessen wir hier in vollen Zügen.
Mit der aufsteigenden Sonne fahren wir Richtung Lake Masek. Unser Plan war als erstes zu den Flamingos. Allerdings kann man die Safari nicht planen und so stoppen wir schon nach ein paar Metern. Zwei junge Giraffen üben ihre Kampftechnik. Das sieht man auch nicht alle Tage. Nun geht es aber wirklich runter zum Wasser. Die Flamingos sind in dieser Jahreszeit eher weiss als Orange. Doch wenn sie Fliegen und ihre langen Flügel ausbreiten kann man die bekannte Flamingo-Farbe wunderbar sehen. Natürlich dürfen die Nilpferde auch nicht fehlen. Dank dem grossen Gewässer können wir die Tonnen-Tiere auch ohne Gestank beobachten. Müde liegen sie im Wasser. Keine grosse Bewegungen oder Aktion. Einfach mit einem schiefen Smilen im Gesicht liegen sie dort.
Weiter geht es den Hügel hinauf. Eine riesige Elefantenfamilie nimmt hier ihr Frühstück zu sich. Ein paar kleinere sind auch dabei... und sieh mal da, ein ganz kleiner Winzling. Noch sehr jung, so dass er unter den Bauch der Mama kann. Ein Foto zu schiessen wurde eine Herausforderung. Er ode sie? wurde dermassen gut von den anderen Elefangen gehütet. Doch wir haben ja Zeit und Geduld. Süss. Auch mit dem Rüssel wusst das Baby noch nicht so viel anzufangen. Wir bleiben noch ein Weilchen und so konnten wir auch beobachten wie stark so ein ausgewachsener Elefant ist. Ein Baum stand im Weg. Okay nicht ein riesen Baum, aber doch ein Baum. Bang Bäng und schon lang dieser am Boden. Wow.
Die Reise führt uns weiter. Wir beobachten wie die Zebrad im Fluss stehen und trinken. Die Gnus an uns vorbei joggen inkl. den kleinen Babygnus, die wacker mit den Grossen mithalten. Bis wir zum Honeymoon-Löwenpärchen kommen. Naja, wir können es dann doch nicht lassen... Bleiben und beobachten wie der Löwe wieder Lust bekommt, zu ihr geht, genüsslich sein Spielchen treibt und herrliche Laute von sich gibt.
Wir haben genug gesehen und fahren weiter. Das nächste Higlight wartet schon auf uns. Ein Leopardenweibchen schläft auf dem Baum. Es ist ihr ziemlich egal, dass x Jeeps rund herum stehen, Motor ein, Motor aus, einer geht, neue kommen. Anscheinend fühlt sie sich sicher auf ihrem langen Baumast.
Wir können uns also wirklich nicht beklagen. Ein toller Morgen. Die Sonne scheint, der Himmel ist Blau und wir haben allerlei Tiere gesehen. Ein Gepard wäre jetzt nicht schlecht. Aber auch der Wunsch wurde uns kurz vor der Mittagspause noch erfüllt. Wow.
Der Nachmittag sah dann etwas anders aus. Rund eine Stunde haben wir einem anderen Jeep geholfen, ihn aus dem Sumpf zu befreien. Bosco war nicht sehr amüsiert darüber. Wie kann man nur in den Sumpf fahren. Es kamen immer mehr Fahrer hinzu und wollten helfen. Eigenlich ein Schauspiel und nach etlichen Versuchen und vereinten Kräften schafften sie es auch, den Wagen rauszuschleppen.
Nach so viel Abendteuer kehrten wir heute etwas früher zurück zur Lodge. Neuen freuen wir uns auf eine Dusche und gemütlichen Abend.
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