Baby-Day / 08.02.2026

Veröffentlicht am 8. Februar 2026 um 15:42

Wir haben uns entschieden im Zelt zu schlafen. Das Wetter war für uns zu unsicher. Obwohl wir beim Campfeuer ein top Sternenhimmel bewundern konnten, so kamen doch plötzlich nach dem Zähneputzen Wolken auf. Was solls. Besser trocken, als Mitten in der Nacht ein Stress ans trockene. Obwohl, wir hätten es wagen können. Kein Tropfen kam herunter. Auch gut. Ich erwachte dann doch plötzlich an lauten Geräuschen. Doch sehen konnte ich nichts. Okee, ich war auch zu faul aus dem warmen Bett zu klettern.... Morgens, Martin war gerade unter der Dusche, sehr laute Löwen-Schreie. Mhhh, ist der gerade hinter unserem Zelt. Ich seh nix. Es ist ja auch noch dunkel. Und Martin? Hört er es auch, trotz duschen? Oh ja! Er dachte schon, dass grosse Tier ist in unserem Zelt, doch da es kein Geschrei gab... wohl alles paletti. Und so gingen wir schlussendlich munter und wach zum Frühstück. Unsere Eskorte - bewacht mit Gewehr. Das hatten wir jetzt doch noch nie. Der Löwe ist also doch ziemlich nahe, obwohl wir ihn jetzt schon einiges leiser höhren.

 

Das Frühstück war gut und endlich bekomme ich auch meine richtige PanCakes. Wir geniessen es in vollen Zügen und dann geht es wieder auf zur nächsten Safari. Was wir heute wohl sehen? Immer eine Wundertüte!

 

Bosco führt uns direkt zur schreienden Löwin. Also du hast so ein Theater aufgeführt. Dein Honeymoon ist wohl nicht gekommen... Wir fahren weiter. Vorbei am Flughafen und ab ins Grüne. Eine herrliche Landschaft. Und dann stehen da die schwer Gewichter. Eine grosse Elefantenfamilie von über 20 Mitglieder. Die Kleinen dürfen natürlich nicht fehlen. Ein Baby, unter drei Monaten, ist mit von der Party. Es wird immer wieder gut versteckt. Zwei Teenis messen ihre Kampfkraft. Ein tolles Schauspiel. Doch auch die Vogelwelt inspiriert uns immer wieder. Doch der Sasu will sich heute auch den ganzen Tag nicht zeigen. Ego! So bestauenen wir ein Crowned Eagle wie er sein Nest baut, Geier wie sie ihre Flügel aufheizen und viele kleine, bunte Vögel deren Namen ich immer wieder vergesse.

 

Wir fahren weiter durch die Landschaft. Eine riesen Herde Gnus heissen uns willkommen. Natürlich haben wir schon sehr sehr sehr viele solche Tiere gesehen... doch unsere Augen stossen auf ein ganz kleines Gnu-Kind das am Boden liegt. Und die Mutter? Hat die zwei Schwänze? Nee, es ist die Nabelschnurr. Das kleine Ding ist erst gerade zur Welt gekommen. Schade, was wäre das für ein Schauspiel gewesen. Es probiert aufzustehen, doch die kleinen dünnen Beinchen wollen noch nicht. Drei Gnus, bleiben immer wieder beim Baby. Motivieren es zum Aufstehen und stüpfen es an... Komm schon! Nicht aufgeben, das könnte ich nicht ertragen. Und dann... zweiter Versuch. Ein Stoss... Es steht... und läuft tapfer mit er Mutter mit... ja, es kann bereits ein wenig rennen. Mein Herz geht auf.

 

Doch jetzt geht es zu den Katzen. Jaaa, dieses Jahr komme ich voll auf meine Kosten. Ende des Tages haben wir 110 Löwen, 26 Geparden, 7 Leoparden und 2 Serval gesehen. Puhhh. Der nächste Halt ist bei zwei Geparden-Jungs . Faul liegen sie in der Sonne und kucken umher. Irgendwas passt ihnen nicht. Vielleicht die Jeeps? Wir sind etwas verwöhnt. Zu weit weg für top Fotos und so wollen wir weiter. Twende (Loss geht's). Dann unser Highlight... so was haben wir noch nie erlebt. Kleine Gepardenbaby's. Gerade mal ein paar Tage alt. Die Augen fast noch nicht offen. Eine kleine Herausforderung diese vor Linse zu bekommen. Gut versteckt liegen sie mit der Mutter im Gebüsch. Aber wir schaffen es! Wahnsinn!

 

Jetzt haben wir eine Mittagspause verdient. Wir suchen uns grosser Picknicksbaum. Etwas die Füsse zu vertreten tut gut. Leider lassen uns aber auch hier die lässtigen Fliegen nicht in Ruhe. Scheiss Viecher.

 

Und so machen wir uns knapp nach 13.00 Uhr wieder auf Entdeckungstour. Es lohnte sich. Wir fahren direkt zu einem weiteren Busch. Drei kleine Geparden. So süss. Doch Bosco's Erklärung machten mich extrem traurig. Am liebenst würde ich raushüpfen und diese drei Häufchen holen. Anscheinend wissen die Gepardinen nicht immer, wo sie ihre Jungen platziert haben und so sterben sie... Ich hoffe, diese nicht... Mein Katzenherz ist erschüttert. Natürlich haben wir hier die Natur pur... dennoch.

Unser Abendteuer geht weiter... nicht weit entfernt soll es ein Leopard geben der durch das hohe Gras wandert. Nicht ganz einfach das Tier zu finden. Doch mit viel Geduld und natürlich mit Boscos wahnsinniger Sehkraft finden wir den Lepard. Er liegt dieses mal im Gras und nicht auf dem Baum. Die vielen Autos, die plötzlich auftauchen interessieren ihn nicht die Spur. Und auch wir bekommen einen Schnappschuss.

 

Mhhh, es ist noch nicht 15.00 Uhr, was kann uns das Nbutu Gebiet heut noch bieten? Nicht ganz so viel Highlights. Wir kommen an einer weiteren grossen Gruppe Gnus und Zebras vorbei. Begegnen dem Secretarybird, Maribu (gehört zu den hässlichsten Vögel der Welt) und vielen Antilopen. Und so entscheidwen wir knapp nach vier Uhr, dass wir Richtung Lodge gehen. Wir sind geflasht, nach so vielen Eindrücken und die Lodge soll ja eine der ältensten und dennoch schönsten sein. Also Los!

 

Wir werden mit einem warmen Karibu willkommen geheissen. Kein all inclusive ausser Kaffee, Tee und Cookies. Aber kein Problem. Unser Zimmer liegt nah an der Lobby/Restauarnt und dort geniessen wir auch noch den frühen Abend. Die Sicht auf die Wildniss und was wir sehen, gefällt uns. Zebras sowie Dik-Dik grassen genüsslich davor. Extrem nah. Genial. Ich gehe wohl morgen nicht auf Safari, habe hier ja alles...

 

Nun geniessen wir noch das Campfeuer und die warmen Temperaturen bevor es dann um halb Acht Nachtessen gibt. Wir sind gespannt... Wir haben Thai Beef gelesen... mhhh ich dachte wir sind in Afrika. Aber das Dessert - Schokomousse - gefällt mir ganz gut. Also bis Morgen!

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