Heimreise / 12.02.2026

Veröffentlicht am 12. Februar 2026 um 21:17

Die Nachtsafarie dauerte zwei Stunden. Während des ganzen Tages gab es immer wieder neue Infos wie Beginnzeit, Dauer, wer uns holt oder zurück bringt. Schlussendlich brachte uns Bosco, wartet auf uns, gingen dann gemeinsam wieder zur Lodge zurück. Es war für uns eine einmalige Erfahrung. Die Fahrt war relativ rassig, der Lichtkanal schwankte von rechts nach links und so musste man ziemlich Glück haben, dass man gerade etwas sieht. Aber ganz leer gingen wir nicht aus. So kamen wir viele viele Dic-Dic, Antilopen, eine Serval, mehrere Genet, Buschbabys mit ihren roten Augen, ein paar Giraffen - sehr weit entfernt und eine Elefantengruppe zu gesicht. Wir bleiben bei der Tagessafari mit Sonnenlicht um gute Fotos zu schiessen.

 

Nach einer eher kürzeren Nacht standen wir auch heute bei Dunkelheit auf. Wir haben keinen Stress und wollen es gemütlich nehmen. Und so war es schlussendlich hell als wir auf der Terrasse Platz nahmen und mit dem ersten Schluck Kaffee den Sonnenaufgang beobachteten. Es sieht wieder nach einem Top Tag aus. Irgendwann wurde es dann doch Zeit, unseren letzten Lodge aufwiedersehen zu sagen und die Strecke nach Kilimanjaro via Arusha auf uns zu nehmen. Wir hatten genügend Zeit und so legten wir noch zwei Stopps ein. In Arusha besuchten wir dann noch die Werkstatt von ABC Bicycle. Hier können durch die schweizer Stiftung velafrica.ch Velos gespendet werden. Ich habe auch sehr viele von der Schweiz gesehen. Die werden falls nötig noch etwas aufgerüstet und dann weiter verkauft. Extra für Familien die weit entfernt leben und somit den Mächen den Schulweg etwas vereinfacht. Knapp nach dem Mittag erreichen wir dann Lilian. Wir haben uns angekündet. Ihre Hunde kündeten uns an und so wurden wir herzlich empfangen.

 

Auf der schattigen Terrasse genossen wir nochmals die Wärme, bestaunten die Weite und genossen herrlich frische, saftige Mangos direkt vom Garten. Aber auch diese zweit Stunden gehen mal vorüber und so heisst es für uns definitiv an den Flughafen zu gehen, Gepäck abgeben und Bosco bye bye zu sagen. Jetzt kommt wieder der mühsame Teil. Ein langer Heimflug und Stunden absitzen.... Unterdessen haben wir die Hälfte geschafft. Ging irgendwie doch ganz schnell. Jetzt hoffen wir, dass wir im zweiten Flug noch etwas schlafen können und sonst freuen wir uns einfach wieder auf unser kuschliges Bett daheim. 

 

Wir haben dieses Mal extrem viele Tiere gesehen und ich kam definitiv auf meine Wildkatzen-Kost. Martin nimmt fast 3'000 Fotos nach Hause. Sein Chip fast voll. So wurde es auch Zeit wieder nach Haus zu gehen - mit einem Rucksack voller Eindrücke.

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