Lange Fahrt nach Masvigo / 17.09.2026

Veröffentlicht am 17. September 2026 um 16:26

Langsam haben wir uns wohl an die harten Better gewöhnt. Denn in dieser Nacht - der dritten Nacht - haben wir beide gut geschlafen. Vielleicht waren wir heute aber auch einfach viel müder aufgrund der Aktivität durch den ganzen Tag. Jedenfall schliefen bis uns der Wecker aus den Träumen holte. Auf gehts. Unter die heisse Dusche, Taschen packen und zum Frühstück. Jaja, man sieht das hier immer noch ein schweizer Touche vorhanden ist. Die letzten drei Abende war das Essen schon ziemlich schweizerisch und auch heute Morgen... Sonntagszopf. Leider war ich immer noch ziemlich satt, so dass ich sehr begrenzt zugriff. 

Dann wird es Zeit Lebewohl zu sagen. Wir haben stolze 480 Kilometer vor uns. Ein ganzes Stück. Ich bin heute etwas Ego und wähle (für mich) die bequemsten Sitze aus. Dort verharren wir dann die nächsten Stunden. Viel anderes haben wir heute nicht auf dem Programm, obwohl wir gut vorwärts kommen und die Strassen gut sind. Noch ein kurzer Halt in Mutare muss sein. Die Mittagesser können dort in den Spar gehen und etwas für den Lunch holen. Der Rest bleibt beim Auto. Hier gibt es gleich ein Bistro. Das nutzen wir aus. Kaufen ein Getränk und können so die Toilette benutzen. Dann heisst es durchhalten... Kilometer für Kilometer... bis wir den nächsten Halt beim Markt machen. Unterdessen ist es bereits nach Mittag, aber aussteigen? Nein danke. Die Leute belagern richtig das Auto. Wollen ihre Macadamianüsse verkaufen oder andere Ananas, Bananen, Avocado. Alles sieht frisch aus. Aber wir mögen es nicht, wenn man keinen Schritt ohne Belagerung machen kann. Zudem haben wir ja immer das Essen dabei. Also lassen wir es. Toivo kauft rudn 6 kg Bananen für eine Dollar. Nicht schlecht. Und weiter geht die Fahrt. Kurz vor 17.00 Uhr fahren wir dann die Böschung hinauf und erreichen unsere Unterkunft. Der Garten sieht vielversprechend aus. Das Zimmer klein, einfach, aber sauber. Das ist die Haupsache und nur für eine Nacht. Wir bleiben nicht lange drin. Dann gehts wieder raus, durch den Garten zur Buschbar. Auf dem Weg begegnen wir den Meerkatzen. Ziemlich scheu. Aber hey wir sind in Afrika. Da gehören diese Tiere doch dazu.

Um 19.00 Uhr gibt Nachtessen. Laut Programm steht Fisch auf dem Speiseplan. Mhhh... ja der See ist in der Nähe... trotzdem verzichte ich sicherheitshalber darauf. In den Malediven ja - sehr gerne. Hier... neee. Gibt sicher auch noch eine Beilage und sonst habe ich noch Darvida dabei :) Brauch ja nie viel.

Morgen gehts zu great Zimbabwe. Ein UNESCO-Welterbe. Wir sind gespannt.

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