Safari im Hwange-Nationalpark / 21.09.2026

Veröffentlicht am 21. September 2026 um 17:06

Natürlich gingen wir auch gestern noch an das Lagerfeuer. Und wie so oft, sind keine anderen Gäste dort. Wir werden noch von zwei Mitreisenden begleitet. Schön. Jeder hat ein Gesprächspartner. Doch dann wird es später, wir sind noch alleine und die Uhr tickt. Es ist 22.00 Uhr. Feierabend. Überall gehen die Lichter aus. Der Fire-Man verlässt uns ebenfalls. Eigentlich hätte er das Feuer mit einem Eimer Wasser löschen müssen. Aber wir geniessen ja immer noch das flackern der Flammen, die warmen Temperaturen und das Ambiente. Wir wünschen ihm eine guten Nacht. Dennoch irgendwie speziell. Das haben wir doch noch nie erlebt. Anderseits ist hier die Gefahr von Wildtieren auch nicht so gross. Trotzdem sagten sie gewissen Mitreisenden, man soll am Abend ja nicht über die Terrasse heraus... Wir sind ja zu zweit. Martin hat eine starke Taschenlampe dabei und ich kann schnell Rennen. Also keine Gefahr!

Der neue Tag erwacht und damit wir auch. Knapp nach 7.00 Uhr stehen wir beim Frühstück. Wir sind nicht die Ersten. Und dennoch... sind wir hier Richtig? Oder wird das Zmorge anderswo aufgetischt? Okay, Saft steht bereit und den Tee wird bereits serviert. Wir bestellen Kaffee (ich micht mit Milch) und es kommt relativ prompt. Ob ich jetzt einen Teelöffel zum Umrühren habe oder die Gabel nehme, ist mir ziemlich pipegal. Und langsam wird auch das Buffet aufgebaut. Es sieht nicht gross aus aber es gibt etwas. Das Nachtessen müssen wir auch bereits jetzt bestellen. Machen wir natürlich. Noch kurz ins Zimmer, Zähneputzen und dann ab auf den offenen Jeep. Uiihh das wird frisch....

Gut angezogen mit langen Hosen, Pulli und den Poncho steigen wir auf das Auto. Mit dabei ist meine Pudelmütze. Ein super Gedanken den ich noch zu Hause hatten. Der kalte Morgenwind auf dem offenen Geländewagen ist nichts für meine Ohren. Und so hatte ich fast den ganzen Tag diese an. Lieber warme Ohren, als eine Ohrenentzündung. Wir fahren zum Gate. Warten für den Eintritt. Und dann... was läuft hier ab... wir stehen still und dennoch spüren wir ein Zug... dieser verdamme Wind ist zurück. Das kann doch nicht sein!

Also wir starten in die Safari. Aber ganz ehrlich... ich glaube nicht, dass wir diese Tiervielfalt von Tansiania hier sehen. Manchmal oder sehr oft ist das Bauchgeführ richtig. Nach dem Eingang sahen wir Impala. Ein kleiner, scheuer Schakal taucht kurz auf der Strasse auf und verschwand gleich wieder. Dann gibt es lang nichts... und nochmals nichs... Wir kommen zu einem Wasserloch. Eigentlich wollte das Auto schon weiter gehen, da sah ich das Kroki. Dieses müssen wir unbedingt noch auf Fotos verewigen und weiter geht die Fahrt. Wir halten beim Picknickplatz. Pipipbreak. Eine lange Pause. Dann seh ich meinen Vogel. Sasu. Toll. Den muss ich unbedingt vor die Linse bringen. Wenn ich da wüsste, dass dieser Vogel uns noch verfolgt... 

Das Abendteuer geht weiter... obwohl die vielfalt und die Menge können sie uns nicht bieten. Dennoch sahen wir nach der Mittagspause noch eine Gruppe Elefanten die am (künstlichen) Wasserloch trinken kommen, zwei Löwinen mit einem Jungen (nur ein Junges??) und im späteren Nachmittag Giraffen. Es sind die angolischen Giraffe. Sehr hell mit Punken. Trotzdem toll. Jetzt sollen noch Zebra her. Und ja, wir sahen doch tatschäch ein einziges Zebra. Doch besser das als nix. Ja, ich weiss... wir sind von der Serengeti verwöhnt. Doch ich habe gemäss Reisebeschrieb mehr erwachtet. Vielleicht Morgen.

Um 17.00 Uhr sind wir wieder bei der Lodge. Wir konnten sogar den Sonnenuntergang geniessen. Aber an unser Wasserloch kommt kein Rüsseltier. Schade. Die doffe Strasse. Martin - such mal eine Lodge! Der Wind ist wieder weg und wir geniessen die angenehmen Temperaturen. Das Personal hat bereits grosse Äste fürs Lagerfeuer hintransportiert. Ja, dort werden wir heute bestimmt noch landen.

Jetzt sind wir mal gespannt aufs Nachtessen. Danach werden wir zum Feuer gehen um alles im Kopf review zu machen.

Kommentar hinzufügen

Kommentare

Es gibt noch keine Kommentare.