Am Morgen früh wecken uns die Vögel aus dem Schlaf. Die Sonne strahlt erneut vom Himmel und drängt uns zum Aufstehen. Doch eigentlich haben wir alle Zeit der Welt. Die Heimreise steht vor der Tür. Also keine aufregende, abenteuerliche Ausflüge mehr für heute. Wir wollen aber nochmals etwas Wärme tanken und das Buffet geniessen. Und so stehen wir auf und gehen auf die Terrasse. Heute hat es um einiges weniger Gäste. Unsere egg-benedict kommen diesmal schnell. So schön es auch wäre, hier einfach noch etwas zu sitzen, in die Natur zu schauen, die angenehmen Temperaturen und den strahlen blauen Himmel zu geniessen (den Helikopterkrach wegzudenken), so tickt die Uhr heimlich immer weiter.
Ab gehts ins Zimmer. Kurze Hosen werden gegen lange getauscht, der warme Pullover wird in den Rucksack gesteckt und die Taschen abgeschlossen vor die Tür gestellt. Es ist Zeit lebewohl zu sagen. Kurz nach 10.00 Uhr sind wir beim Flughafen, geben unsere Reisetaschen ab und durchlaufen die Sicherheitskontrolle. Dann heisst es warten bis alles los geht. Sind wir traurig? Die zwei Wochen sind schon wieder vorbei und zwei mühsame Flüge - beide mit Zwischenstopp - warten auf uns. Nein. Nicht wirklich. Nach all den afrikanischen Ländern steht Simbabwe an untersten Stelle. Wir haben neues erlebt, gesehen und gelernt. Neue Leute kennengelernt, interessante Gespräche geführt und viel gelacht. Doch es wird uns nicht nochmals eine Reise durch dieses Land ziehen.
So freuen wir uns auch wieder nach Hause und sind dankbar, als wir nach 8.00 Uhr Morgen unser Lieblingsflughafen erreichen. Wir dürfen Mitten im Nirgendwo aussteigen und ein Bus holt uns ab für ins Gebäude. Wow. Dieses Erlebnis hatten wir seit X-Jahren nicht mehr. Ruckizucki sind wir durch die Passkontrolle, nehmen unser Gepäck in Empfang und fahren staufrei nach Hause. Dort werden wir von unseren Busis mit Freude empfangen. Wenn die armen wüssten, dass unsere nächsten Ferien auch schon fast wieder vor der Tür stehen.
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